1928 – 1947
Ausweitung und Vergrösserung des Betriebes. Anpassung an die moderne Armenpflege. Bis 1947 ist die Anstalt auf 32 Gebäude mit einer Versicherungssumme von CHF 1.2 Mio. angewachsen. Der Landwirtschaftsbetrieb übte eine wichtige Trägerfunktion bezüglich Versorgung, Beschäftigung und Ertragsbildung aus. Zukauf der Sömmerungsbetriebe Gmünden und Oberhohenmatt. Höhepunkt der Viehwirtschaft; die Bärau-Herde ist ein Vorzeigebetrieb.
1956
Rückgang des Bewohnerbestandes. Arbeitsfähige Menschen werden in den Landwirtschaftsbetrieben der Region beschäftigt. Die Anstalt beherbergt mehr und mehr nur noch alte Knechte und Mägde.
1960
Einführung der Invalidenversicherung in der Schweiz. Entlastung der Armenfürsorge in den Gemeinden.
1963
Beginn der Gesamtplanung zum Umbau der Anstalt zum Pflegeheim. Anstelle der zentralen Gebäude werden einzelne Wohnhäuser für einzelne Wohngruppen vorgesehen.
1967 – 1970
Umsetzung des Bauprojektes mit 7 neuen Häusern und diversen Umbauten.
Eröffnung des neuen Pflegeheim Bärau am 15. Mai 1970.
1972 – 1990
Das Pflegeheim Bärau wurde mit erheblichen öffentlichen Mitteln auf eine neue Basis gestellt und erweist sich als modernes Wohn-, Alters- und Pflegeheim. Es findet die Anerkennung durch Fachleute und Behörden. Stark ansteigende Personalkosten. Das Heim verfügt über zirka 370 Heimplätze.
1982
Erweiterung des Wohnbereiches mit dem Wohnheim Dreitannen auf der Westseite des Areals.
1984
Bau und Inbetriebnahme der Behindertenwerkstätte für und durch die BWO (Behindertenwerkstätte Oberemmental) auf dem Grund des Pflegeheims Bärau.
1992
Gründung der Stiftung Heimstätte Bärau, welche künftig für den Betrieb des Heimes zuständig ist. Der Genossenschaft obliegt die Immobilien- und Vermögensverwaltung.
1996 – 2002
Um- und Neubau der eigenen Betriebe (Landwirtschaft, Gärtnerei, Gastronomie, Wäscherei)
2004 – 2007
Abriss der Bewohnerhäuser und Bau von neun neuen Häusern in Minergiestandard und vollständig neuen Betriebskonzepten.
2004
Umbau der ehemaligen „Rosschür“ zum Kreativen Arbeiten, einem modernen Beschäftigungsbetriebs mit diversen Ateliers.
2006
Übernahme des Areals Lauterburg durch die Genossenschaft.
2007
Übernahme der Wohngruppe mit autistischen Menschen der Raffaelstiftung Konolfingen ins neue Weidenhaus.
2011
Beschluss, das gesamte Wohnangebot auf Einerzimmer umzustellen.
Fortsetzung folgt